logo_print

Glossar

Wir werden oftmals auf die vielen Anglizismen, Abkürzungen und Fachbegriffe angesprochen. Wir bemühen uns um eine verständliche Sprache. Manche der Begriffe sind mittlerweile aber bereits so eingeführt, dass eine gute Übersetzung mitunter nicht leicht ist.

Mit diesem Glossar wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, die Corporate Finance-Begriffswelt verständlicher zu machen.

 

Gearing

Gearing definiert das Verhltnis zwischen Eigen- und Fremdmitteln nach Buchwerten.

General Standard

Der General Standard zhlt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Segment mit den gesetzlichen Mindestanforderungen des Regulierten Marktes.

Genussschein

Der Genussschein zhlt zu den eigenkapitalhnlichen Finanzinstrumenten (Mezzanine-Kapital). Der Kufer fungiert als Fremdkapitalgeber und ist berechtigt, am Gewinn zu partizipieren. Im Gegensatz zu einer Anleihe ist bei einem Genussschein die Ausschttung abhngig vom erwirtschafteten Gewinn der Unternehmung. Diese Ausschttung ist in guten Zeiten meist hher als bei festverzinslichen Wertpapieren. Im Gegensatz zu einer Aktie gehen mit dem Besitz eines Genussscheins keine Stimmrechte einher.

Geregelter Markt

Zwischen dem amtlichen Handel und dem Freiverkehr angesiedeltes Brsensegment. Der Geregelte Markt soll solchen Unternehmen die Eigenkapitalbeschaffung ermglichen, die die Anforderungen des amtlichen Marktes nicht erfllen, ihre Aktien jedoch ffentlich unter Aufsicht des Brsenrats notieren lassen wollen.

Gesellschafterdarlehen

Gesellschafter geben dem Unternehmen weitere Mittel in Form von Nachrang-Fremdkapital.

Going Private

Umwandlung eines brsennotierten Unternehmens in eine Gesellschaft im Privatbesitz. Rckzug von der Brse, z.B. durch Squeeze Out.

Going Public

Brsengang oder IPO. Ein Unternehmen wird erstmals an die Brse gefhrt. Exitvariante fr Private Equity-Geber.

Good Leaver

Investoren knnen das Management mit einer qualifizierten Mehrheit entlassen. Als Good Leaver werden Mitarbeiter bezeichnet, die das Unternehmen ohne eigenes Verschulden verlassen, wie z.B. aufgrund von Tod, Krankheit oder Ruhestand, oder bei denen die Arbeitsdauer aus anderen Grnden begrenzt wurde.

Greenshoe

berzuteilungs-Option, oft bei Brsengngen ein gesetzt. Auch Over-Allotment-Option genannt. Der Greenshoe als Charakteristikum des Bookbuilding-Verfahrens ist auf die US-amerikanische Greenshoe Manufacturing Company zurckzufhren, die dieses Instrument der Marktpflege erstmals im Februar 1963 einsetzte.