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Glossar

Wir werden oftmals auf die vielen Anglizismen, Abkürzungen und Fachbegriffe angesprochen. Wir bemühen uns um eine verständliche Sprache. Manche der Begriffe sind mittlerweile aber bereits so eingeführt, dass eine gute Übersetzung mitunter nicht leicht ist.

Mit diesem Glossar wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, die Corporate Finance-Begriffswelt verständlicher zu machen.

 

Vendor Due Diligence

Bei einer Vendor Due Diligence gibt der Verkufer im Vorfeld einer Transaktion eine Due Dilligence in Auftrag. Ziel ist es, hierdurch evtl. Schwachstellen des Unternehmens zu erkennen und ggf. zu beseitigen, um sich vor negativen berraschungen nach einer Due Diligence des Kufers zu schtzen. Auerdem ist eine Vendor Due Diligence dann sinnvoll, wenn das Unternehmen mehreren Kufern angeboten werden soll. Der Aufwand auf der Kuferseite reduziert sich dadurch und somit wird auch der Wettbewerb auf Kuferseite gefrdert.

Vendor Loan

Teilfinanzierung des Kaufpreises eines Unternehmens durch (einen) Verkufer. Dadurch wird der Verkufer ber das Kreditausfallrisiko auch nach dem Closing noch an den Erfolg des verkauften Unternehmens gebunden.

Venture Capital

Spezielle Form von Beteiligungs-Eigenkapital, das insbesondere Technologieunternehmen bzw. Unternehmen in Frhphasen zur Verfgung gestellt wird. Venture Capitalists, die Kapitalgeber, erwarten hohe Renditenchancen, sehen sich aber gleichzeitig auch echten Ausfallrisiken ausgesetzt.

Volatilitt

Statistisches Ma fr Marktschwankungen. Je strker und fter ein Wert oszilliert, desto strker ist auch seine Volatilitt. Volatilitt wird unterschieden in eine historische und in eine implizite Volatilitt. Whrend die historische Volatilitt auf vergangenen Kursdaten aufbaut, versucht die implizite Volatilitt die zuknftig zu erwartende Volatilitt zu bemessen.

Vorzugsaktien

Aktie ohne Stimmrecht, die aber z.B. bei Dividendenzahlungen bevorzugt wird. Im Gegensatz hierzu: Stammaktien.