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Bankenstrategie

Bestehende Bankverbindungen sind historisch gewachsen und verändern sich im Zeitverlauf. Dies kann seine Ursache auf beiden Seiten haben:

Unternehmen wachsen, internationalisieren sich oder ihre Bonität verändert sich entsprechend der Konjunkturzyklen ihrer Branche.

Banken verändern ihre Produktangebote, Betreuungsmodelle und Zielkundenstrukturen entsprechend ihrer Strategischen Planung und ihrer wirtschaftlichen Verfassung. Auch verändert sich ihr Renditeanspruch in den einzelnen Produkten und ihr so genannter Risk Appetite, also der Wille und die Fähigkeit bestimmte Einzelrisiken, Branchenrisiken oder Länderrisiken zu tragen.

Bankproduktbedürfnisse

So ist es nur logisch als Unternehmen diesen Veränderungen Rechnung zu tragen und nicht nur laufend die Finanzierungsstruktur an die Gegebenheiten am Geld- und Kapitalmarkt anzupassen, sondern auch die eigenen sich verändernden Bankproduktbedürfnisse zu kennen und mit der Ist-Situation abzugleichen. Wenn eine wesentliche Lücke zwischen den eigenen Bankproduktbedürfnissen und der bestehenden Produktnutzung entsteht, sollte diese Lücke durch einen strukturierten Anspracheprozess geeigneter Institute geschlossen werden.

Bankproduktbedürfnisse gliedern sich in folgende Kategorien:

  • Prozessbezogen
    • Datenanlieferung für Auftragserteilung
    • Informationsmöglichkeiten über Tageskontostände und Einzeltransaktionen
    • Reporting- und Controllingmöglichkeiten
    • Kostenklarheit und -transparenz
    • Serviceschnittstellen bei transaktionsbezogenen Problemen 
  • Produktbezogen
    • Ein- und ausgehende Zahlungsverkehrsinstrumente national und international
    • Nationale und internationale Kontenstruktur (Stichwort: Veränderungen durch SEPA)
    • Dokumentäre Handelsabwicklung und -finanzierung
    • Kreditkarten

Erstellung Request for Proposal

IPONTIX erhebt in einem strukturierten Prozess die aktuellen Bankproduktbedürfnisse und die bestehende Produktnutzung. Dabei wird das sogenannte Banking-Wallet erhoben. Dabei handelt es sich um die Summe der Bankkosten eines Unternehmens. Für die nicht kreditbezogenen Produkte wird ein sogenanntes Request for Proposal erstellt. Dies ist eine Ausschreibung der Produktnutzung bei Banken. In einer individuellen Long List werden Banken mit einem passenden Produkt- und Betreuungsangebot gesammelt und parallel um ein Angebot ersucht.

Erstellung Banking Memorandum

Für die kreditbezogenen Produktbedürfnisse wird analog der separat beschriebenen Investitions- oder Working Capital-Finanzierung ein Banking Memorandum erstellt, das für die parallele Bankenansprache verwendet wird.

Bestehende Hausbankverbindungen

Der Erfahrung entsprechend sollte im Rahmen der Passung zwischen Angebot der bestehenden Hausbank und den erhobenen Bankproduktbedürfnissen eine gewachsene Verbindung gepflegt und auf eine neue Basis gestellt werden. Denn auch heute noch im Zeitalter der teilweise anonymen Kommunikationstechnik ist Bankgeschäft ein stark auf Vertrauen basierendes Geschäft. Vertrauen wächst mit der Zeit und kann durch einen solchen Prozess auch wieder gestärkt werden.